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08.06.2016

Erfahrungsberichte zur HOBOSPHERE: Rundwaben zur Hälfte ausgebaut

Das Bienenvolk in der HOBOSPHERE der Stadtteilschule Bergstedt in Hamburg entwickelt sich gut.

Erste Untersuchungen an der HOBOSPHERE der Stadtteilschule Bergstedt in Hamburg (Foto: Undine Westphal)

Mittlerweile sind die Rundwaben fast zur Hälfte von den Bienen ausgebaut worden. Die Schüler konnten verschiedene Zellengrößen beobachten. Kleine für die Arbeiterinnenbrut, größere für die Lagerzellen. Das Bienenvolk hat in den letzten Wochen 2,5 Kilogramm Honig zur Fütterung bekommen. Seit 14 Tagen sammeln die Bienen selbsttätig und versorgen sich autark. Mit einer selbstkonstruierten Haltevorrichtung und einer Kofferwaage haben die Schüler die ersten Gewichtsmessungen durchgeführt und festgestellt, dass die Waben innerhalb von einer Woche bis zu einem Kilogramm an Gewicht zulegen, aber auch wieder an Gewicht verlieren. Warum ist das so? Dieser Fragestellung sind die Schüler nachgegangen, und haben mit Hilfe von Beobachtungen und Dokumentationen festgestellt, dass das Gewicht einer Wabe sehr stark vom Vorhandensein von Honig oder verdeckelter Brut abhängig ist. Schlüpfen die Bienen und verfüttern den Honig aus dem Futterkranz, wird die Wabe wieder wesentlich leichter. Einfache Messungen mit einem Hygrometer wurden schon durchgeführt. Diese Messungen werden auch parallel in den Magazinbeuten zum Vergleich angestrebt.

Dem Bienenvolk geht es hervorragend. Es zeichnet sich durch eine unglaubliche Friedfertigkeit aus. Die Schüler arbeiten an der HOBOSPHERE mittlerweile jetzt auch schon mal ohne Handschuhe. Gestochen wurde dabei noch niemand. Bisher sind noch keine Drohnenzellen gebaut worden. Es scheint noch kein Bedarf dafür vorhanden zu sein. Schwarmzellen wurden auch noch nicht entdeckt. Es wird ohne Smoker, ohne Nelkenöl oder Wasserzerstäuber gearbeitet. Die Bienen bleiben auch nach dem Öffnen der Kugel ruhig auf den Waben sitzen. Das Imkern wird neu entdeckt von den Schülern. Es wird automatisch ruhig und sanft gearbeitet. 

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