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Lexikon

Ausschwitzen von Wachsschuppen

Das Ausschwitzen von Wachsschuppen mit körpereigenen Wachsdrüsen der Arbeitsbienen ist die kontrollierte Produktion von Wachs als Baumaterial.

Bauketten

Errichten lebender Gerüste aus einem lockeren Gefüge miteinander verbundener Arbeitsbienen aller Tätigkeitsbereiche und Altersstadien, mit deren Hilfe die Baubienen neue Waben anlegen oder defekte ausbessern können.

Nahrungsweitergabe (Trophallaxis)

Zwischen einzelnen Bienen stattfindende Nahrungsweitergabe, die der gegenseitigen Fütterung, der Honigbereitung (indirekt) und als eine Form der Kommunikation dienen kann.

Sammeln von Wasser

Herbeischaffen von Wasser durch meist spezialisierte Sammlerinnen in ihrer Honigblase, zum Zwecke der Temperatur- bzw. Feuchteregulierung an warmen Tagen, für die Verdauung und Bereitung des Futters.

Schlafen

Ein Verhalten, das vermutlich in erster Linie der Gedächtniskonsolidierung dient. Der Körper verharrt in entspannter Haltung und weitgehender Bewegungslosigkeit unter Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Funktionen.

Sterzeln

Eine sterzelnde Biene erkennt man an ihrer typischen Körperhaltung: Der Hinterleib ist schräg nach oben gestreckt und seine Spitze leicht nach unten abgeknickt. Dadurch kommt zwischen dem sechsten und siebten  Hinterleibssegment die Nasanovdrüse zum Vorschein.

Sterzeln ist das Schräg-nach-oben-strecken des Hinterleibes verbunden mit der Abgabe eines Duftstoßes (Pheromon), dessen Verteilung durch gezieltes Flügelschwirren (Fächeln) verstärkt wird.

Kühlen durch Fächeln (Ventilieren)

Wenn im Nest Umluft gebraucht wird, kommen Fächlerinnen zum Einsatz. Das ist z. B. dann der Fall, wenn Wasser für Kühlzwecke verdunsten, die Nestluft wegen zu hoher Kohlendioxidkonzentration aus- getauscht oder Honig eingedickt werden soll.

Unterstützen einer Temperatursenkung im Stock durch Flügelschwirren, das von Arbeiterinnen im Stand ausgeführt wird und generell der Luftzirkulation dient.

Eiablage bzw. Bestiften

Das auch als Bestiften bezeichnete Ablegen von Eiern in Zellen, die von den Arbeiterinnen vorbereitet worden sind, durch die Königin, begonnen einige Tage nach erfolgter Begattung.

Tüten und Quaken

Tüten und Quaken bezeichnet eine auf Wabenvibration beruhende Kommunikation zwischen geschlüpften (Tüten) und ungeschlüpften (Quaken) Jung-Königinnen eines Volkes im Stock. So werden tödliche Zweikämpfe vermieden und eine koordinierte Volksteilung in der Schwarmzeit zu ermöglicht.

Kühlen durch Rüsselschlagen

Versprühen von Wasser im Stockinnern, wenn dort zu hohe Temperaturen herrschen. Durch die entstehende Verdunstungskälte wird eine Temperatursenkung herbeigeführt.

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