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Der Uterus des Superorganismus

(c) Helga R. Heilmann

Honigbienen durchlaufen im Laufe ihres Lebens eine vollständige Verwandlung. Sie beginnen als Larve und verwandeln sich während ihrer etwa anderthalbwöchigen Puppenruhe in erwachsene Bienen. Die Anlage des Brutbereichs wird von den Honigbienen immer in der Mitte der Waben begonnen. Im Laufe der Zeit dehnt er sich entsprechend der Legeaktivität der Königin nach allen Seiten hin aus. Um sich zur passenden Zeit ungestört verpuppen zu können, werden die Zellen im letzten Larvenstadium mit einem Deckel verschlossen. Die gedeckelten Brutbereiche von Bienenwaben sind aber nie über größere Flächen hinweg vollkommen geschlossen. Man findet selbst in den am komplettesten versiegelten Brutbereichen gesunder Bienenvölker einzelne leere Zellen eingestreut. In diesen Zellen stecken bei Bedarf heizende Bienen. Sie erhöhen die Temperatur ihrer Flugmuskulatur auf mehr als 40 Grad Celsius, und die abstrahlende Wärme temperiert dann die Puppen in der Umgebung der Heizerbiene in einem Bereich zwischen 33 und 36 Grad Celsius. [Um die Köpfe der perfekt gleich ausgerichteten Puppen sichtbar zu machen, wurde für diese Aufnahme von einem Teil der gedeckelten Brutzellen der obere Verschluss entfernt.]

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